
Titel: Die Verwandlung
Bildbeschreibung
Aufgeteilt in zwei Ebenen.
Die untere steht für das unbefreite Selbstsein.
Es klammert sich und hält sich fest.
Das Blut wird oft in der Malerei als Metapher verwendet.
Das dunkle Rot verwandelt sich in helles Rosa und löst sich dadurch auf.
In der Liebe.
Diese Ebene wird in der oberen Hälfte des Bildes gezeigt.
Gleichsam auch in seiner Wirksamkeit in der unteren Hälfte.
Dort lösen sich die Körper von unten nach oben mehr und mehr auf.
Die Verbindung wird zur Erinnerung der Einheit.
Der Liebesakt. Die Suche der Vollständigkeit.
Der Himmel sinnbildlich für den Geist.
Im rechten Bildraum öffnet sich hier das Tor der Wahrnehmung.
Der geistige Prozess.
Der danebenstehende Mensch lehnt sich an die Führung des Heiligen Geistes. Dadurch transformiert er Selbst zur Einheit und des Friedens.
Die Christusform.
Das hellgrüne Licht bildet sich wie ein Kanal, die Stufen der Verwandlung. Dargestellt am äußeren Rand des Bildes.
So wird das Auge des Betrachter an die Grenze der Bebilderung geführt und gleichsam in die Aufösung, zu Gott selbst.
Farbsymbolik
Hellgrün: Verbindet die geistige Klarheit von Blau mit der warmen Energie von Gelb.
Dunkles Rot: Steht für Schwere für Angst und Bedrohung.
Braun: Ist die Erde. Aus ihr kommt irdisches Leben hervor.
Rosa: Ist die bedingungslose Liebe und Heilung.

Gemalt als Diptychon, widme ich dem zweiten Bild ein Gedicht:
Und weites Land.
Und voller Frieden.
Das Licht der Ferne ruft.
Bist du die Erde.
Bist das Firmament.
Die Quelle an Ort und Stelle.
Liebe.
Des durstig Landes tränkt.
Diptychon.
Ink of Canvas 100 x 90 cm
Februar 2026